Emma Woodhouse ist gutherzig, kapriziös, verwöhnt, auch ein wenig arrogant, aber bei allen Mängeln sympathisch, meint in ihrer Umgebung Vorsehung spielen zu müssen, und versucht, wie es ihr die Phantasie gerade eingibt, ihre männlichen und weiblichen Bekannten miteinander zu verheiraten. Das geht natürlich ständig schief, und es gelingt ihr auf diese Weise, das stille, eintönige Highbury gründlich durcheinanderzuwirbeln. Schließlich kommt auch sie, die nie heiraten wollte, zu Vernunft und Ehemann.
Leicht schockiert waren die vornehmen Leserinnen zu Beginn des 19. Jahrhunderts, als ihnen Jane Austen ihre Heldinnen vorstellte, die nicht ständig in Tränen ausbrachen oder in Ohnmacht fielen und die nicht von überirdischer Vollkommenheit waren. Hier wurden Frauen unerhört realistisch geschildert, voller Schwächen, die ihnen jedoch eine liebenswerte Natürlichkeit verliehen. Eine aus dem Reigen dieser Frauengestalten ist Emma Woodhouse. Gutherzig, kapriziös, verwöhnt, auch ein wenig arrogant, aber bei allen Mängeln sympathisch, meint sie in ihrer Umgebung Vorsehung spielen zu müssen, und versucht, wie es ihr die Phantasie gerade eingibt, ihre männlichen und weiblichen Bekannten miteinander zu verheiraten. Das geht natürlich ständig schief, und es gelingt ihr auf diese Weise, das stille, eintönige Highbury gründlich durcheinanderzuwirbeln. Schließlich kommt auch sie, die nie heiraten wollte, zu Vernunft und Ehemann.
»Ihre Werke zählen längst zur Weltliteratur, einige nach ihnen gedrehte Filme sind zu Kassenschlagern geworden. Besonders die Romane 'Stolz und Vorurteil', 'Verstand und Gefühl', 'Emma' und 'Überredung' fanden und finden immer noch im Fernsehen und Kino ein Millionenpublikum.«