Die gottverlassene Provinzstadt Ostrog wird von einer Suizidserie von Jugendlichen im Waisenhaus erschüttert. Kommissar Alexander Koslow aus Moskau soll die Ermittlungen in die Hand nehmen, doch die örtliche Polizei hat ihre eigenen Theorien. Als Petja, ein Sonderling mit einem Herz für die Natur, verhaftet wird, glaubt Koslow nicht an dessen Schuld. Aber warum geriet Petja damals derart außer sich, als der Bürgermeister von Ostrog den Heimkindern einen Griechenland-Urlaub spendieren wollte?
Der Moskauer Kommissar Alexander Koslow, von seiner Frau verlassen und mit gebrochenem Herzen, wird in die Provinzstadt Ostrog entsandt. Eine Suizidserie unter Teenagern im örtlichen Kinderheim hält die nationalen Sensationsmedien in Atem. Koslow soll den leidigen Fall rasch unter Dach und Fach bringen. Doch im Gegensatz zur lokalen Polizei ist ihm an der Wahrheit gelegen. Auch wenn ihm diese womöglich nicht gefällt. Denn vor zehn Jahren war Koslow schon einmal in Ostrog und hat den damaligen Bürgermeister hinter Gitter gebracht. In diesem atmosphärischen, philosophischen Kriminalroman zeichnet Filipenko mit Rasanz und tiefschwarzem Humor ein Stimmungsbild aus der russischen Provinz, geprägt von Korruption, Autoritätshörigkeit und Hoffnungslosigkeit. Doch wehe, wenn die Tür zum Kerker sich einmal kurz öffnet.
»Sasha Filipenkos fulminanter Thriller 'Der Schatten einer offenen Tu¨r' blickt in die Abgru¨nde der russischen Justiz.«