Wie soll man leben? Wahrhaftig und frei. Die Notwendigkeit des Aufbruchs vom falschen in ein richtiges Leben spricht aus Anton Cechovs späten Erzählungen mit einer Intensität, wie sie in nur wenigen Texten der Weltliteratur zu finden ist. Anton Cechovs berühmtes Spätwerk vollständig ediert und mit umfangreichem Anmerkungsteil in der Neuübersetzung von Peter Urban.
Anton Cechovs späte Erzählungen zählen zu seinen bekanntesten: 'Die Dame mit dem Hündchen' (für Nabokov eine der schönsten Erzählungen, die je geschrieben wurden), 'Die Braut', 'Bauern', 'Seelchen'. Damals wie heute scheinen sie direkt zu uns zu sprechen: Sie handeln von der Liebe, der Suche nach dem Glück, vor allem aber von der Notwendigkeit eines selbstbestimmten Lebens. Ob das Wagnis des freien Lebens gelingt oder nicht - stets erzählt Cechov von seinen Figuren ohne Pathos und Belehrung, aber mit Menschlichkeit, feinem Humor und in einer frischen Sprache.
»Es wären seine Werke, die ich auf eine Reise zu einem anderen Planeten mitnehmen würde.«