In Dürrenmatts eigenen Worten »handelt der Roman davon, wie nach den ersten Tagen seiner Pensionierung ein bernischer Polizeikommissär alle seine Verbrecher aufsucht, die er im Verlauf seiner langen Tätigkeit aus Humanität und Wissen um das Ungenügen menschlicher Gerechtigkeit hatte entkommen lassen.« ('Sätze aus Amerika, Januar 1970')
Dürrenmatts fünfter Kriminalroman, dessen fresssüchtiger Held Gottlieb Höchstettler dem Kommissär Bärlach aus 'Der Richter und sein Henker' und 'Der Verdacht' wie aus dem Gesicht geschnitten, ist Fragment geblieben. Aus den Handlungsfäden hat Urs Widmer - auf Anregung der 'Weltwoche' - einen möglichen Schluss voller Poesie geknüpft, der uns auf freche und weinselige Umwege führt ?
»Friedrich Dürrenmatt ist ein Monument. Ein Koloss. Sein Ruhm ragt in die Welt hinaus. Einer der faszinierendsten Denker seiner Zeit. Und unserer Zeit. Ein zeitloses Genie.«