Während eines Urlaubs lernt Gurov eine junge Dame mit einem Hündchen kennen, von der er sich Abwechslung verspricht. Aber die kindlich wirkende Frau, der er nahekommt, entspricht so wenig der Vorstellung, die er sich bisher von der »niederen Rasse« Frau gebildet hat, daß er sich ganz verwandelt fühlt. Als sie sich schließlich trennen, erwartet Gurov, daß das Bild der Geliebten verdämmern werde »wie alle andern«.
Während eines Urlaubs am Meer lernt Gurov, ein gelangweilter, der Ehe müder und an flüchtige amouröse Abenteuer gewöhnter Beamter, eine hübsche junge Dame mit einem Hündchen kennen, von der er sich eine reizvolle Abwechslung verspricht. Aber die noch kindlich-unberührt wirkende, von Gewissensbissen gequälte Frau, der er auf Spaziergängen, in gemeinsam verträumten Stunden am Meer und schließlich in verschwiegenen Hotelzimmern nahekommt, entspricht so wenig der Vorstellung, die er sich in seinem bisherigen Leben von der »niederen Rasse« Frau gebildet hat, dass er sich ganz verwandelt fühlt: Diese Ferienliebe, die nur wenige Wochen dauern kann, erfüllt ihn mit ungeduldiger Leidenschaft. Sie trennen sich: Die Dame mit dem Hündchen reist zu ihrem erkrankten Gatten, Gurov kehrt zu seiner Familie nach Moskau zurück und wartet darauf, dass das Bild der Geliebten verdämmern werde »wie alle andern«.
»Es wären seine Werke, die ich auf eine Reise zu einem anderen Planeten mitnehmen würde.«