Steven Mack ist 150 Meter gefallen - und geblieben.
Zwanzig Jahre hat er gesehen. Zwanzig Jahre nicht.
Seither fährt er durch die Schweiz. Mit weissem Stock, Rucksack und einem Blick auf Menschen, den andere nicht haben. In Zügen, Bahnhöfen und Bars erzählen ihm Fremde Dinge, die sie sonst niemandem sagen würden: von Gewalt, Sehnsucht, Schuld, Einsamkeit, Liebe, Sucht und dem Versuch, irgendwie weiterzumachen.
Der Goldfahrer ist ein literarischer Trip durch die Zwischenräume des Lebens - roh, verletzlich, düster, komisch und radikal ehrlich. Ein Buch über Wahrnehmung, menschliche Abgründe und die Frage, wie nah man sich selbst kommen kann, bevor es weh tut.
Steven Mack schreibt mit einer eigenständigen, unmittelbaren Stimme über Begegnungen, Kontrollverlust und die seltsame Intimität zwischen Fremden. Alles bewegt sich zwischen Realität, Erinnerung und innerem Ausnahmezustand.
Nah genug, um weh zu tun.
Steven Mack ist 150 Meter gefallen. Und geblieben. Zwanzig Jahre hat er gesehen. Zwanzig Jahre nicht. Seither steigt er in den Zug. Mit weissem Stock und Rucksack. Sein Ticket? Sitzt schon drin. Weil man jemandem ohne Besserwisserlinsen die Wahrheit sagt, hört er von Abstürzen, Affären, Lügen, Sehnsucht und Leben neben der Spur. Manche steigen aus. Andere bleiben hängen. Alles ist echt. Der Goldfahrer fährt noch. Sei aufmerksam - vielleicht sitzt er dir gegenüber.