Der Roman einer ländlichen Großfamilie in den dreissiger Jahren, erzählt aus der Sicht eines Kindes. 'Der Sog', der erste Teil der grossen Simon-Mittler-Trilogie (2: 'Der Bann', 3: 'Der Kreis'), schildert eine archaische Welt im Umbruch, zwischen Idylle und Gewalt. Hans Boesch zeigt sich wieder einmal als Meister der Aussparung, der subtilen Andeutung, die Bedrohliches umso gewichtiger erscheinen lässt.
"Es ist staunenswert, wie selbstverständlich und eigensinnig die Simon-Mittler-Trilogie auf einmal neben den anderen großen Romanzyklen der europäischen Gegenwartsliteratur steht, also etwa den Eugen-Rapp-Romanen von Hermann Lenz, den Ferrareser Romanen Giorgio Bassanis, den Baur- und Bindschädler-Romanen von Gerhard Meier oder den "Jahrestagen" von Uwe Johnson." Hermann Wallmann, Süddeutsche Zeitung, 30.05.1998
Süddeutsche Zeitung