Wie ein Traum uns daran erinnern kann, wer wir eigentlich sind
Luchs denkt, seine Geschichte wäre gelebt. Er ist Friedhofswächter und dreht da jede Nacht seine Runden - und damit scheint er auch zufrieden zu sein. Bis die 13-jährige Teresa auftaucht und er ihr Feuer leiht, ohne zu ahnen, dass er sich damit eine Suspendierung einheimst. Nach anfänglichem Ärger werden er und Teresa Freunde. Sie bringt ihm bei, Gitarre zu spielen, und erinnert ihn daran, dass er es einmal gewagt hatte, sein Leben zu leben. Und so lässt Luchs den Friedhof hinter sich und fährt zurück an den Ort seiner Träume, nach Santa Tereza, wo er sich nicht scheut, wieder er selbst zu sein.
Was hält uns davon ab, das ganze Leben zu leben? Flurin Jecker zeichnet ein liebenswürdiges Portrait einer Figur, die uns fragen lässt: Wie schaffen wir es, unsere Desillusionen hinter uns zu lassen und in eine neue Naivität zu kommen?
Manchmal können uns Freunde am besten zeigen, wer wir sind und wo wir hinwollen
Jede Nacht dreht Luchs als Friedhofswärter seine Runden. Das ist sein Leben und im Grunde ist er damit auch zufrieden. Doch dann taucht die 13-jährige Teresa auf und Luchs' kleine Ordnung gerät aus den Fugen. Nicht nur, dass er ihr Feuer leiht und damit seinen Job riskiert. Je tiefer ihre Freundschaft wird, desto stärker erinnert Teresa ihn daran, dass es mal eine Zeit gab, in der er sich traute, seine Träume zu leben. Was ist dann passiert? Und was müsste geschehen, damit er diesen Mut wiederfindet?
Traumhell, liebevoll und poetisch zeichnet Flurin Jecker das Porträt einer Figur, die uns fragen lässt: Wie schaffen wir es, unsere Enttäuschungen hinter uns zu lassen und in eine neue Naivität zu finden, die uns das Leben wieder aufschließt?
'Ein feines Plädoyer für mehr Toleranz und Offenheit.' Valentin Schneider,SRF Buchzeichen
»Und nun ist dem Autor mit «Santa Tereza» ein Roman geglückt, der mit einer gefeilten Sprache beeindruckt, die leicht und elegant wirkt.«