»Los Angeles, die Große Orange, lauter Schnitze um ein Nichts. In solchen Schnitzen hatte er seinen Herbst verbracht. Wie grün war dieser Herbst.« So beginnt das neue Buch von Hugo Loetscher, dem Romanautor ('Abwässer', 'Die Kranzflechterin', 'Der Immune'), Südamerika-Kenner ('Zehn Jahre Fidel Castro', 'Wunderwelt'), Dramatiker ('Schule der Kannibalen') und Literaturkritiker. Loetschers melancholische Satire umkreist das Thema 'Herbst' vielfach: die Jahreszeit in einer Landschaft zwischen Wüste und Ozean, in der es eigentlich keinen Herbst gibt; den Lebensherbst der Hauptfigur, die die Krankheit in sich spürt; den Herbst schließlich einer Zivilisation.
»Der einzige wirkliche Weltautor seiner Generation.«