Ein Anschlag erschüttert Finnland - Hass, Angst, und eine Wahrheit, die tödlicher ist als jede Granate. Wer jagt hier wen - und was, wenn das größte Geheimnis in uns selbst lauert?
Im finnischen Pori explodiert eine Handgranate im beliebten Nachtklub Venus. Fünf Tote, Dutzende Verletzte - und ein Bekennervideo, das das Land in einen Strudel aus Angst und Hass reißt. Polizeioberkommissar Henrik Oksman und sein Team stehen unter enormem Druck: Die Medien toben, Neonazis wie White Order wittern Morgenluft, und der Täter droht mit weiteren Taten. Doch Oksman selbst trägt eine Last, die ihn zu zerbrechen droht, während die Ermittlungen ihn immer tiefer in die Abgründe von Fanatismus, Homophobie und religiösem Wahn führen.
Zwischen rußgeschwärzten Straßen, anonymen Internethetzern und einer Gesellschaft am Rand des Nervenzusammenbruchs kämpft das Ermittlerteam gegen Zeit und Vorurteile. Die Grenzen zwischen Opfer und Täter, Schuld und Unschuld verschwimmen, während sich die Stadt in ein Pulverfass verwandelt. Wer ist der "Gesandte"? Und wie weit sind die Menschen bereit zu gehen, wenn der Hass entfesselt ist?
Arttu Tuominen legt mit "Was wir verbergen" einen hochaktuellen, schonungslosen Polizeiroman vor, der unter die Haut geht - atmosphärisch, düster, und so kompromisslos wie ein Thriller von Jussi Adler-Olsen. Für alle, die skandinavische Krimis lieben und sich trauen, hinter die Masken der Gesellschaft zu blicken.
Ein Anschlag erschüttert Finnland – zwischen religiösem Fanatismus, radikalem Hass und einer Polizei, die selbst dunkle Geheimnisse verbirgt.
Ein Sommer in Finnland. Die Nächte sind hell, doch die Schatten lauern überall. Als eine Handgranate einen beliebten Nachtclub in Pori zerreißt, bricht das Grauen über die Stadt herein. Fünf Tote, Dutzende Verletzte – und ein Bekennervideo, das zum Krieg gegen sexuelle Minderheiten aufruft. Die Ermittler Oksman, Paloviita und Manner jagen einen Täter, der sich „der Gesandte" nennt und im Netz zur Gewalt hetzt, während Neonazis und religiöse Eiferer die Straßen unsicher machen.
Doch nicht nur die Gesellschaft gerät ins Wanken. Auch im Ermittlerteam bröckelt die Fassade: Oberkommissar Oksman kämpft mit seiner Identität, inneren Dämonen und der Angst, alles zu verlieren. Jeder Schritt in den Ruß der ausgebrannten Disko, jede Begegnung mit den fanatischen „White Order"-Schlägern, jede neue Drohung im Netz – alles bringt die Ermittler näher an den Abgrund.
Zwischen Polizeidienst und persönlichem Abgrund, zwischen Hass und Hoffnung, zieht dieser Kriminalroman in einen finsteren Strudel aus Terror, Radikalisierung und menschlicher Zerbrechlichkeit.
"Ein nachdenklich stimmender Kriminalroman, der kaum aktueller sein könnte."Thomas Gisbertz, Krimi-Couch, 10.2022"Arttu Tuominen schildert hier in einem angenehmen Erzähl-Stil sehr anschaulich eine bewegende, nachdenklich machende, teils aber auch nervenaufreibende Geschichte."Wir-besprechen-Spannendes, 28.10.2022"Düstere, finnische Krimiserie, die eine gute Mischung aus Action und Psychologie bietet. Interessante Lektüre."Marion Sedelmayer, Medienprofile, 01.2023"Ein aktuelles Buch, das spannend und gleichzeitig auch informativ daher kommt."Magazin Köllefornia, 22.10.2023"Was Tuominens Roman zu einem packenden Bild der heutigen Gesellschaft macht, ist die Verbindung des Blickes auf verschiedene Gesellschaftsgruppen, die sich gegenseitig in ihrem Hass und ihrer Intoleranz anstacheln und unterstützen."Birgit Kawohl, cruiser, 18.01.2024