Einst erfolgreiche Kochbuch-Autorin, verliert die Wiener Jüdin Alice Urbach unter den Nationalsozialisten Heimat, Familie und Karriere. Sie flieht nach England, wo sie sich als Dienstbotin durchschlägt und später ein Flüchtlingsheim für jüdische Mädchen leitet. Mit Kochunterricht versucht sie ihre Schützlinge von den Kriegswirren abzulenken. Nach dem Krieg geht Alice nach New York, gibt Kochkurse in San Francisco und stellt im amerikanischen Fernsehen ihre besten Rezepte für Mehlspeisen und Tafelspitz vor. In einer Wiener Buchhandlung findet sie sogar ihr Buch wieder. Doch wer ist der Mann, dessen Name auf dem Umschlag prangt? Hat es den "Küchenmeister" Rudolf Rösch je gegeben? Recherchen führen Alice' Enkelin Karina Urbach in Wiener, Londoner und Washingtoner Archive, in denen sie längst verloren geglaubte Briefe, Tonband- und Filmdokumente findet. Sie eröffnen ein bislang unbekanntes Kapitel in der Geschichte deutscher NS-Verbrechen.
Die wahre Geschichte der Kochbuch-Autorin Alice Urbach zwischen Wien, London und New York
Das Kochbuch der Wiener Jüdin Alice Urbach war ein Bestseller. Doch ab 1938 durfte es nicht mehr unter ihrem Namen erscheinen.
Was geschah mit der Autorin und ihrem Buch?
»Ein Dokument des Widerstands und der beharrlichen Verweigerung, sich dem Unrecht zu beugen.«
taz
»Was die Historikerin Karina Urbach zutage gefördert hat, ist praller Filmstoff.«
Der Tagesspiegel
»Ein bemerkenswertes Buch.«
Der Spiegel
Komplett überarbeitete und ergänzte Neuausgabe
"Spannend, berührend und informativ - diese Familiengeschichte gehört ganz oben auf die Bestsellerliste. Einfach großartig!"